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i/21 EN ISO 20349-2:2017: NORM FÜR GIESSERSTIEFEL Norm für Schuhe zum Schutz gegen thermische Risiken und Spritzer geschmolzenen Metalls. Die Norm stellt erweiterte Anforderungen an die Ausstattung von Gießer- und Schweißerstiefeln. Die Schuhe müssen verschiedene Prüfverfahren im Zusammenhang mit extremer Wärmeeinwirkung und Kontakteinwirkung mit geschmolzenem Metall standhalten. Dies gilt besonders für die Beschaffenheit des Obermaterials sowie für die Hitzebeständigkeit des Sohlenkomplexes. EN ISO 17249-2014: NORM FÜR SCHNITTSCHUTZSTIEFEL Norm für Sicherheitsschuhe mit Schutz gegen Schnitte durch handgeführte Kettensägen. 100%iger Schutz kann durch PSA nicht gewährleistet werden Nach Erteilung der EG-Baumusterprüfbescheinigung durch eine notifizierte Stelle kann mit der Erlaubnis des Schuhherstellers jeder einschlägig orthopädisch qualifizierte Hersteller den orthopädischen Fußschutz individuell herstellen oder zurichten sofern er entsprechend der Fertigungsanweisung arbeitet. Mit der CE-Kennzeichnung erklärt er abschließend eigenverantwortlich, dass der Schuh auf der Grundlage des Prüfmusters gefertigt wurde. Der Schuh wird darüber hinaus entsprechend der Norm gekennzeichnet und die Herstellerinformation wird beigefügt. Al: Geprüft auf Widerstand gegen flüssiges Aluminium Fe: Geprüft auf Widerstand gegen flüssiges Eisen Die Fertigungsanweisung ist zwingend einzuhalten; sie enthält neben verfahrenstechnischen Anweisungen auch Materialvorgaben für die Schuhherstellung. Die verschiedenen Schuhformen Die Form beschreibt die Höhe des Schuhschaftes (Form A-D) Form A: Halbschuh Form B: Knöchelhoher Schuh Form C: Stiefel halbhoch Form D: Stiefel hoch DGUV 112-191 - Orthopädische Schuheinlagen Vorgehensweise für die Herstellung und Zurichtung von orthopädischen Sicherheits- und Berufsschuhen Der Schuhhersteller fertigt für das Baumusterprüfverfahren Prototypen orthopädischen Fußschutzes. Diese Schuhe werden mit allen erforderlichen Unterlagen (z.B. technische Dokumentation, Materialbeschreibung und Herstellerinformation) von einer akkreditierten und notifizierten Prüfstelle auf Übereinstimmung mit der 8. Verordnung zum Geräte und Produktsicherheitsgesetz (8. GPSGV) geprüft (Baumusterprüfung). Artikel mit dieser Zusatzprüfung tragen im Katalog den Hinweis auf die DGUV 112-191.

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